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Thermische Nachverbrennung TNV

Wissen von A-Z

Die thermische Nachverbrennung ist ein Abgasreinigungsverfahren. Bei der Abgasreinigung werden umweltschädliche Komponenten aus warmer Abluft entfernt bzw. reduziert.

Bei der thermischen Nachverbrennung für Räucheranlagen ist eine ausreichende Verweildauer im Verbrennungsraum bei Temperaturen von ca. 700°C - 750°C erforderlich. Am einfachsten erfolgt sie in vorhandenen betrieblichen Verbrennungsanlagen, z.B. Kesselhäusern. Ist dies nicht möglich, wird das Verfahren äußerst aufwendig. Denn es wird eine große Menge zusätzlicher fossiler Brennstoffe benötigt, um die hohen Temperaturen zu erreichen. Dadurch kommt es zu hohen CO2-Emissionen.

Die thermische Nachverbrennung gilt als das zuverlässigste, lufthygienisch beste Abgasreinigungsverfahren, da die zu reinigende Prozessluft bis auf Halogene, Schwefel und Stickstoff vollständig zu Kohlendioxid und Wasser oxidiert.

Häufig wird ein Wärmetauschermedium wie beispielsweise Keramik integriert, um die Kosten für zusätzliche Brennstoffe zu reduzieren. Die Temperatur innerhalb der Verbrennungsanlagen wird durch verschiedene Zyklen nahezu konstant gehalten, dadurch minimieren sich die Betriebskosten. Manchmal wird ein Adsorber zur Aufkonzentration der Schadstoffe bei geringer Beladung des Abgasstroms vorgeschaltet. Als Folge muss nur ein geringer, hoch beladener Volumenstrom durch die thermische Nachbehandlung. Dies reduziert die Baugröße sowie die erforderlichen Investitionen und die Energiekosten.

Diese Art der Abluftaufbereitung wird u.a. häufig angewendet bei der Erzeugung von Glimmrauch und Dampfrauch.

Abb.: Schema Thermische Nachverbrennung TNV

Quelle Abb.: www.kba-metalprint.com, KBA Clean-Air - TNV Thermische-Rekuperative Nachverbrennung, April 2012.


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