Vom traditionellen Rauch nur das Beste!

Red Arrow Produkte können Sie jetzt auch online bestellen!

Neu Online-Shop

Tauchverfahren

Wissen von A-Z

Das Tauchverfahren ist eine Methode zur Beschichtung oder Benetzung der Oberfläche von Gegenständen, aber auch von Lebensmitteln, mit Flüssigkeiten. Durch das Eintauchen werden Inhaltsstoffe übertragen, die die eingetauchten Materialien veredeln (z.B. vergolden), versiegeln (z.B. grundieren) oder sonst in irgendeiner Weise oberflächlich verändern. Es gibt auch Anwendungen, bei denen die Materialien durch Temperaturdifferenzen zwischen Tauchflüssigkeit und Material in ihrer Beschaffenheit durch sogenanntes Abschrecken z.B. gehärtet werden. Typische Anwendungen sind in diesem Zusammenhang Färbe- und Säurebäder.

In der Lebensmittelherstellung werden Tauchverfahren beispielsweise angewendet für die Übertragung von Rauchbestandteilen zur Ausbildung des Räuchergeschmacks, zur Erzielung einer appetitlichen Räucherfarbe und zur Oberflächenhärtung (Oberflächenanwendung). Dies kann in Kombination, aber auch getrennt voneinander geschehen. Die wirksamen Bestandteile des Räucherrauches sind hierbei in Wasser verdünnt. Typische Anwendungsbeispiele sind Kochpökelwaren (z.B. Kochschinken), Rohwurst aber auch geräucherte Produkte wie Kassler und Käse zu nennen. Um etwa die Bräunung bei gebackenen, gebratenen und frittierten Lebensmitteln zu beschleunigen oder zu verstärken, werden diese direkt vor der thermischen Verarbeitung (Hitzeprozess) in einer wässrigen Lösung von aus Zucker mittels thermischer Pyrolyse gewonnenen Inhaltsstoffen, den sogenannten Aldehyden (Carbonyle), getaucht. Anwendung findet dieses Verfahren z.B. bei Kartoffelprodukten, gebratenen und gebacken Fleischprodukten (z.B. Frikadellen, Fleisch- bzw. Leberkäse) aber auch bei diversen Back- bzw. Teigwaren. Siehe auch Bräunungsprodukte.   


« zurück zum Räucher-Lexikon