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Sprühformen

Wissen von A-Z

Die Bauform einer Sprühdüse trägt wesentlich zum Zerstäubungsergebnis bei. Die häufigsten Strahl- bzw. Sprühformen von Sprühdüsen im Überblick:

Vollkegel

Bei einer Vollkegeldüse ist die Aufprallfläche vollständig mit einem Sprüh bedeckt. Der Einbau eines Drallkörpers in die Vollkegeldüse bewirkt dieses Sprühbild. Die angeströmten Vollkegeldüsen haben im Strömungskanal keine Einbauten und erzeugen mittels Rotation in der Drallkammer ein Vollkegelsprühbild.

Hohlkegel

Bei einem Hohlkegel Sprühbild ist die Aufprallfläche ringförmig. Die angeströmte Hohlkegeldüse mit Flüssigkeit wird in der Drallkammer in Rotation versetzt. Dadurch entsteht ein Flüssigkeitsfilm. Dieser zerfällt unmittelbar nach der Düsenmündung in einzelne Tropfen.

Flachstrahl

Bei einer Flachstrahldüse wird das Sprühbild durch eine spezielle Aussparung erzeugt. Beim Austritt aus der Düse entsteht ein Flüssigkeitsfilm. Dieser zerfällt im weiteren Verlauf in einzelne Tröpfchen. Je nachdem wie die Aussparung an der Flachstrahldüse beschaffen ist, entsteht auf der Aufprallfläche eine recheckförmiges oder ein elliptisches Sprühbild.

Vollstrahl

Bei einer Vollstrahldüse ist die Düsenmündung so ausgestaltet, dass ein geschlossener Flüssigkeitsstrahl entsteht. Dieser zeichnet sich durch seine hohe Aufprallintensität aus. Der Zerfall in die einzelnen Tropfen bzw. der eigentliche Zerfall beim Zerstäubungsvorgang ist bei der Vollstrahldüse unerwünscht. Er wird durch die Geometrie der Düse unterdrückt.

Luftzerstäubung

Bei Pneumatik-Zerstäuberdüsen sind die Luft- und Flüssigkeitskappen untereinander austauschbar. Somit können Sprühbilder wie Vollkegel, Flachstrahl oder Hohlkegel erzeugt werden. In der Zerstäubungstechnik gehören die auf diese Art erzeugten Tropfen zu den kleinsten erzielbaren Tropfen.


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