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Abwasserreinigung Räucheranlage

Wissen von A-Z

Es werden in deutschen Metzgereien und Betrieben der Fleischwarenindustrie ca. 28.500 Räucherkammern betrieben. Während des Räuchervorgangs bilden sich an den Kammerwänden teerige Rückstände, die in regelmäßigen Abständen mit alkalischen Reinigungslösungen zu entfernen sind. Hierbei entstehen im Abwasser neben einem hohen CSB auch toxische Phenole und PAK in angereicherter Form. Dieses führt vermehrt dazu, dass verunreinigtes Abwasser aus der Räucherkammer nicht in das öffentliche Kanalnetz geleitet werden darf. Für kleine und mittelständische Betriebe ohne Abwasserreinigung bedeutet das, dass diese gesondert entsorgt werden müssen und zusätzliche Kosten von etwa 450,- €/m3 entstehen.

Um hier gegen zuwirken gibt es chemisch-physikalische Verfahren, wie Filtration, Aggregation, Fällung/Flockung und Adsorbtion zur Reduzierung der Abwasserparameter CSB, PAK und Phenolindex. Neben Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Verfahren wird besonders die Möglichkeit einer einfachen und praxisgerechten Umsetzung vor Ort bewertet. Mittels Adsorption und Fällung/Flockung werden bei einfacher Handhabung hohe Reinigungsleistungen erzielt. Besonders wirtschaftlich ist die Adsorption mit granulierter Aktivkohle. Je nach Betriebsgröße und Abwasseranfall amortisieren sich die Investitionen für dieses Verfahren nach 1,5 bis 6 Jahren.

Quelle: www.publica.frauenhofer.de


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