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Positivliste

Wissen von A-Z

Die sog. Positivliste oder auch Unionsliste zugelassener Primärprodukte wurde im Dezember 2013 im Amtsblatt der EU als „Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1321/2013 zur Festlegung der Unionsliste zugelassener Primärprodukte für die Herstellung von Raucharomen zur Verwendung als solche in oder auf Lebensmitteln und/oder für die Produktion daraus hergestellter Raucharomen“ veröffentlicht. Sie ist gültig seit dem 1. Januar 2014.  

Entsprechende Übergangsmaßnahmen sind im Artikel 20 der Raucharomen-VO (EU) Nr. 2065/2003 (©Europäische Union, http://eur-lex.europa.eu/.) wie folgt definiert:

Artikel 20 - Übergangsmaßnahmen
Unbeschadet des Artikels 4 Absatz 2 werden der Handel mit und die Verwendung von den folgenden, bei Inkrafttreten dieser Verordnung bereits auf dem Markt befindlichen Primärprodukten und daraus hergestellten Raucharomen sowie Lebensmitteln, die irgendeines dieser Produkte enthalten, für folgende Zeiträume erlaubt:

a)    Primärprodukte, für die ein gültiger Antrag gemäß Artikel 7 und Artikel 8 Absatz 3 vor dem 16. Juni 2005 eingereicht wurde, sowie daraus hergestellte Raucharomen: bis zur Erstellung der in Artikel 10 Absatz 1 genannten Liste;

b)    Lebensmittel, die Primärprodukte, für die ein gültiger Antrag gemäß Artikel 7 und Artikel 8 Absatz 3 vor dem 16. Juni  2005 eingereicht wurde, und/oder daraus hergestellte Raucharomen enthalten: bis zwölf Monate nach der Erstellung der in Artikel 10 Absatz 1 genannten Liste;

c)    Lebensmittel, die Primärprodukte, für die kein gültiger Antrag gemäß Artikel 7 und Artikel 8 Absatz 3 vor dem 16. Juni 2005 eingereicht wurde, und/oder daraus hergestellte Raucharomen enthalten: bis zum 16. Juni 2006;

Lebensmittel, die vor dem Ende der in den Buchstaben b) und c) genannten Zeiträume rechtmäßig in Verkehr gebracht wurden, dürfen weiter vermarktet werden, bis die Lagerbestände aufgebraucht sind.

Die in der Positivliste aufgeführten Primärrauchprodukte bzw. die darauf basierenden Raucharomen (Derivate) dürfen innerhalb der EU unter Berücksichtigung der Verwendungsbedingungen gemäß der VO (EU) Nr. 1321/2013 zur Lebensmittelherstellung verwendet werden. Raucharomen, die andere Primärprodukte enthalten, entsprechen nicht der europäischen Gesetzgebung und dürfen somit nicht zur Herstellung von Lebensmittel für den Verzehr innerhalb der EU verwendet werden.

Generell werden Raucharomen als weniger gesundheitsbedenklich angesehen als traditionelle Räucherprozesse. Im Vergleich zu herkömmlich geräucherten Lebensmitteln weisen mit Raucharomen behandelte Produkte eine deutliche Reduzierung der PAK (polyzyklisch aromatischen Kohlenwasserstoffe) auf.


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