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Monochlorpropandiol (3-MCPD)

Wissen von A-Z

3-MCPD-Fettsäureester (3-Chlor-1,2-propandiol) entstehen bei der Herstellung von Fetten und Ölen bzw. bei fett- und salzhaltigen Lebensmitteln, wenn es aufgrund hoher Temperaturen zu einer chemischen Reaktion kommt. 3-MCPD führte in Tierversuchen zur Bildung gutartiger Tumore, eine erbgutschädigende Wirkung blieb aus. Auf Basis dieser Erkenntnisse wurde von der Welternährungsorganisation (WHO) eine tolerierbare tägliche Aufnahmemenge (TDI) abgeleitet.

Von 3-MCPD betroffene Lebensmittel sind z.B. Sojaprodukte, Backwaren oder auch traditionell geräucherte Lebensmittel. Der 3-MCPD-Höchstwert wird in der Verordnung (EG) Nr. 466/2001 geregelt (© Europäische Union, http://eur-lex.europa.eu). Grenzwerte gibt es jedoch bisher nur für Sojasaucen und HVP (hydrolisierte Pflanzenproteine).

Eine Untersuchung der CVUA Stuttgart (als PDF-Datei herunterladen) bei geräucherten Rohwürsten und Rohpökelwaren zeigte, dass die in der VO (EG) Nr. 466/2001 angegebenen Höchstwerte von 20µg 3-MCPD/kg (für Sojasaucen und HVP) bei über 71% der untersuchten Proben von geräucherten Fleischwaren überschritten wurden. Der Höchstwert lag bei 133µg/kg Probe. 


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