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Konservierungsmittel

Wissen von A-Z

Konservierungsmittel verlängern die Haltbarkeit von Lebensmitteln, indem sie schädliche Mikroorganismen wie Bakterien, Schimmelpilze oder Hefen im Wachstum hemmen.

Es gibt etwa 50 zugelassene Konservierungsmittel mit unterschiedlichen Wirkungsweisen. Sie sind aufgeführt im Verzeichnis der E-Nummern bzw. der Zusatzstoffe für Lebensmittel nach den europäischen Vorschriften unter E 200 - E 297. Dazu gehören zum Beispiel Benzoesäure, Sulfitverbindungen, Natamycin, Natriumnitrit sowie Kalium- beziehungsweise Natriumnitrat.

Konservierungsmittel finden bei verschiedenen Lebensmitteln Verwendung, beispielsweise bei Fischprodukten, Fruchtsäften, Limonaden, Wein, Backwaren, Schnittbrot, Salaten, Fertiggerichten, Soßen, Trockenfrüchten, Wurstwaren.

Auch wenn sie lebensmittelrechtlich zugelassen sind, können einige Konservierungsmittel bei empfindlichen Personen Allergien oder allergieähnliche Beschwerden, die sogenannten Pseudoallergie, hervorrufen. Dabei gleichen die Symptome einer Allergie, allerdings ist das Immunsystem an dieser Reaktion nicht beteiligt. So sollten beispielsweise Personen mit Asthma und Neurodermitis besonders aufmerksam sein bei Sorbinsäure und Sorbaten, Benzoesäure und Benzoaten sowie Schwefelverbindungen. Wem bekannt ist, welche Konservierungsmittel er nicht verträgt, kann diese meiden, wenn er die dazugehörige E-Nummer kennt. 

Konservierungsmittel als Lebensmittelzusatzstoffe

E-Nummern auf einer Zutatenliste weisen darauf hin, das im Produkt Zusatzstoffe enthalten sind. Einige dieser Zusatzstoffe haben einen natürlichen Ursprung, andere sind synthetisch. In Deutschland werden Konservierungsmittel nur dann als Lebensmittelzusatzstoffe zugelassen, wenn sie als gesundheitlich unbedenklich gelten. Sie dürfen jedoch nur in festgelegten Mengen und in bestimmten Lebensmitteln verwendet werden. Die Verwendung der Zusatzstoffe bei der Herstellung von Lebensmitteln ist in der Verordnung (EG) Nr. 1333/2008 (© Europäische Union, http://eur-lex.europa.eu) geregelt.


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