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Halal

Wissen von A-Z

Halal kommt aus dem Arabischen und bedeutet erlaubt, zulässig, gestattet. Der Begriff umfasst alle Dinge und Handlungen, die nach islamischem Glauben erlaubt sind und bezieht sich neben Ehe, Handel und Anstand auch auf Lebensmittel. Das Gegenteil von halal ist haram, was für unzulässig, verboten, nicht gestattet steht.

Die islamischen Speisevorschriften sind im Koran und in der Sunna geregelt:

  • Als halal, und damit für Muslime zum Verzehr erlaubt, gelten beispielsweise folgende Nahrungsmittel: frisches Gemüse, frisches Obst, Hülsenfrüchte, Reis, Gries, reine Getreideprodukte, Nudeln, Frischmilch, Ei, Honig, frischer Fisch, Halal-Fleisch, Butter, Tee, Kaffee.
  • Als haram bzw. verboten gelten z.B. Schweinefleisch und Nebenprodukte vom Schwein, nicht halal geschächtete Tiere, Blut, Rauschmittel, Alkohol und alkoholische Getränke.

Von der Welternährungs- und Weltgesundheitsorganisation, FAO und WHO, wurden im Codex Alimentarius Richtlinien für Halal-Lebensmittel geschaffen.

Zwischen halal und haram gibt es eine Grauzone makruh = verpönt, unerwünscht. Der Begriff bezeichnet alle Handlungen, die nicht ausdrücklich verboten sind, jedoch in Richtung haram tendieren. Für Muslime gilt, diese Grauzone vorsichtshalber zu meiden.  


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