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Einblasdüsen

Wissen von A-Z

Die Luftbewegung in Räucheranlagen wird über den Einblaskanal gesteuert. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Einblasdüsen am Einblaskanal anzuordnen. Dies richtet sich nach dem Anlagenkonzept.

Senkrechte Ausblasung
Diese Anordnung ist am besten für Klimarauchanlagen geeignet. Es lässt sich nicht sicher vermeiden, dass Teerkondensatausscheidungen beim Räuchern mit hoher Luftfeuchtigkeit aus den Einblasdüsen in die Kammer gelangen, auch wenn eine Teerabschneidung als Vorrichtung vorhanden ist. Mögliche Kondensattropfen gelangen nicht auf die Wurst, da die Ausblasung senkrecht nach unten verlaufend an der Kammerwand für Luftverteilung sorgt. Der Platz unterhalb der Einblasdüsen bleibt immer frei.

Waagerechte Ausblasung
Am besten ist diese Anordnung für Nachreiferäume geeignet. Über den Wagen befindet sich der Freiraum für die Induktion. Es besteht keine Gefahr, dass Kondensat auf die Würste gelangt, da die Luftfeuchtigkeit hier geringer ist und nicht geräuchert wird. Der Raum kann komplett mit Ware belegt werden, da unter den Einblasdüsen kein Freiraum benötigt wird.

Kombinierte Ausblasung
Dies ist die wohl teuerste Variante, da sie wesentlich aufwendiger ist in der Konstruktion. Durch die Kombination von senkrechter und waagerechter Einblasung kann nicht ausgeschlossen werden, das Teerkondensat auf die Wurst gelangt. Somit ist diese Anordnung für Klimarauchanlagen nicht empfehlenswert. Hinsichtlich der Luftbewegung kann nicht nachvollzogen werden, hier eine bessere Gleichmäßigkeit zu erreichen.

Bei allen drei Anordnungsmöglichkeiten ziehen linksdrehende und rechtsdrehende Luftwalzen durch den Behandlungsraum.


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