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Dampfrauch

Wissen von A-Z

Beim Dampfrauchverfahren (auch Kondensatrauchverfahren) entsteht der Rauch durch Einwirkung von überhitztem Niederdruckdampf (Temperatur 300 - 400°C) auf Hackspäne. Die Hackspäne werden über eine Transportschnecke in die Reaktionszone befördert. Hier findet die Pyrolyse durch einströmen des überhitzten Wasserdampf-Luft-Gemischs statt. Während die Späne in einem Abbrandbehälter fallen, wird der Rauch über Zuleitungsrohre in die Räucherkammer geleitet. In den Zuleitungsrohren kühlt er sich auf eine Temperatur von etwa 80°C ab und wird dadurch feucht. Dieses Verfahren findet überwiegend Anwendung im Heißrauchbereich. Dampfrauch begünstigt, im Vergleich zu anderen Raucherzeugungsarten, die Kondensation und damit ein besseres Niederschlagen im Rauchwäscher.

Ein Vorteil der endothermen Raucherzeuger (Reibrauch, Dampfrauch) ist, dass der Rauch innerhalb von wenigen Sekunden zur Verfügung steht. Beim Glimmraucherzeuger (exotherme Raucherzeugung) ist eine entsprechende Vorheizzeit von ca. 10 - 15 Minuten zu berücksichtigen.

Dampfraucherzeuger


Funktion eines Dampfraucherzeugers
 

Abbildungen Dampfraucherzeuger

Räuchern mit Dampfraucherzeuger Ende der 1960er Jahre


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