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BBQ / Barbecue

Wissen von A-Z

In den meisten Quellen geht man davon aus, dass der Ursprung des Worts Barbecue aus dem Wortschatz eines karibischen Indianerstamms, den Taíno, stammt. Für das Garen von Fleisch über dem Feuer verwendeten sie ein Holzgerüst, das sie als buccan bezeichneten. Dieses Wort wurde dann in den mexikanisch-spanischen Wortschatz als barbacoa übernommen und erstmals 1526 schriftlich erwähnt.

Spanische Siedler verbreiteten diese Art der Zubereitung des langsamen Erwärmens von Fleisch im heißen Rauch während der Eroberung Amerikas, es war bekannt von der Karibik über die Festlandküste bis nach Brasilien. Die Verbindung zum karibischen Ursprung zeigt sich auch in dem englischen Wort für Freibeuter = buccaneer.

Ob das aus dem amerikanischen stammende Wort barbecue aus dem Begriff barbacoa oder dem Begriff Barbe-à-queue kommt, was so viel bedeutet wie „vom Bart bis zum Schwanz gegrillter ganzer Bison“, ist umstritten. Der Einfachheit halber entwickelte sich dann die Schreibweise BBQ.   

Im ursprünglichen Sinne wurde die Zubereitungsmethode als Barbecue bezeichnet, heute wird so auch die Mahlzeit, die Grillparty oder der Bratrost genannt.

  

Unterschied Barbecue – Grillen

Heute wird der Begriff Barbecue häufig synonym mit dem Wort Grillen verwendet, obwohl es deutliche Unterschiede beim Garen des Fleisches gibt:

Barbecue ist das langsame, indirekte Garen bei niedrigen Temperaturen: relativ zähes Fleisch wird bei Temperaturen von 100-130°C in heißem Rauch gegart. Typischerweise in einem Barbecue-Smoker. Die Garzeiten variieren von 2 bis zu 24 Stunden, je nach Fleischart und -größe. Durch diese Niedrigtemperaturzubereitung wird das Fleisch extrem saftig und zart. Für einen typischen Barbecue-Rauchgeschmack können verschiedenen aromatische Holzarten eingesetzt werden, wie z.B. Hickory, Mesquite, Apfelbaum- oder Kirschbaumholz.
In früheren Zeiten hatten so auch ärmere Leute die Möglichkeit, die weniger begehrten Teile eines Tieres schmackhaft und zart geräuchert zuzubereiten.

BBQ-Smoker

Grillen ist das schnelle Garen über direkter Hitze: zartes oder relativ zartes Fleisch wird über der direkten Glut bei Temperaturen von 500 - 800°C gegart und angebraten.

In Amerika verfügt statistisch jeder Haushalt über 1,4 Grills bzw. BBQ-Smoker, aber auch allein in Deutschland werden pro Jahr etwa drei Millionen Grills verkauft.

 

 

 

 

Barbecue und Räuchern

Die BBQ-Sauce

Als BBQ-Saucen werden kalten Würzsaucen für Fleisch bezeichnet. Der Name leitet sich von Barbecue ab. Im Barbecue-Land USA variieren sie je nach Region stark.

Die Saucenbasis ist in der Regel Tomatenmark bzw. Ketchup, verfeinert mit verschiedenen pikanten Gewürzen und wie bei der bekanntesten, der süßlichen BBQ-Sauce, mit Honig oder Sirup. Ein typisches Aromaprofil wird häufig auch durch Zugabe von gereinigten Rauchkondensaten (Raucharomen) erzielt.


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