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Allergen

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Der Begriff Allergen stammt ursprünglich aus dem griechischen Wortschatz und bedeutet das Allergieerzeugende.

Allergene sind normalerweise harmlose Substanzen oder Stoffe aus der Umwelt, die aufgrund einer Überempfindlich des Immunsystems spezifische Reaktionen bzw. Allergien (griech. die Fremdreaktion) auslösen können. Bei einer allergischen Reaktion reagiert der Körper auf das Allergen wie auf einen Krankheitserreger, nur das es sich hierbei in der Regel um eine deutlich übersteigerte Reaktion handelt.

Menschen, die unter einer Allergie leiden (Allergiker), müssen die betroffenen Stoffe strikt meiden, da häufig bereits geringe Spuren davon eine Überreaktion des Körpers auslösen können. Dies ist insbesondere bei der Lebensmittelherstellung bzw. der Beschaffung der Rohstoffe zu beachten und wird seitens der EU in der Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 geregelt (VO © Europäische Union, http://eur-lex.europa.eu). 

Aus dieser Verordnung ergibt sich u.a. die Allergenkennzeichnung auf verpackten Lebensmitteln. Derzeit müssen die 14 häufigsten Stoffe oder Erzeugnisse, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen, gekennzeichnet werden. Sie rufen ca. 90% aller Lebensmittelunverträglichkeiten hervor.

  1. Glutenhaltiges Getreide (Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, Kamut oder Hybridstämme davon)
  2. Krebstiere
  3. Eier
  4. Fisch
  5. Erdnüsse
  6. Soja
  7. Milch und Milchprodukte (einschließlich Laktose)
  8. Schalenfrüchte (Mandel, Haselnuss, Walnuss, Cashew, Pecannuss, Paranuss, Pistazie, Macadamianuss und Queenslandnuss)
  9. Sellerie
  10. Senf
  11. Sesamsamen
  12. Schwefeldioxid und Sulfite in einer Konzentration von mehr als 10 mg/kg oder 10mg/l
  13. Lupinen
  14. Weichtiere 


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